Weitere Flughafenzeit zum bloggen – Hotelleben in Nordkorea

Wir wurden umgebucht!!! 🙂

Neue Abflugzeit für den Flug über Istanbul mit Turkish Airlines leider erst abends um 22.30 Uhr.  Noch ein Tag in Korea 🙂 …. aber leider im Flughafen, da wir unser Oversized Gepäck nicht überall mit rumschleppen wollen. Wir entdecken so weitere Bereiche des Flughafens im Eincheckbereich – und fanden auch hier eine Toi mit PopoDusche…sehr nützlich, da hier viele Fluggäste für längere Zeit zu warten scheinen. Ob sie auch eine solche Odyssee wie wir hinter sich haben?  Die Klimaanlage hier kühlt uns inzwischen so runter, dass die Finger so klamm sind, dass die Touchscreentastatur streikt und wir uns nebenbei, statt wie gewohnt geeisten, einen heißen Kaffee Latte gegönnt haben.

Also Zeit, weiter unseren Blog zu befüllen und noch ein paar Worte zu den Hotels in Nordkorea zu schreiben. Das Koryo-Hotel in Pyongyang und das Skiressort hatten wirklich gehoben Standard auf internationalem Level und warteten mit allerlei (Schickimicki-)Schnickschnack auf, wie Hotelpagen, Sauna, Fitness, Swimmingpool (incl. eines futuristischen Ganzkörper-Infarot-Trockungsapperates), Geschäfte für den Erwerb von Souveniers und Luxusartikeln.

Teils aber mit einem Service, der in die Jahre gekommen ist, wie mitunter auch die Zimmerausstattung. Wir bekamen museumsreife Bettkonsolen geboten, die die Regulation des Lichts und einer Weckfunktion über Drehschalter ermöglichten. Die vorhandenen Gasmasken wirkten auch nicht mehr ganz frisch. Warmes Wasser hatten wir nicht immer – mässig warmes meistens.  Telefon und E-Mail international waren nicht vom Zimmer aus möglich, Internet sowieso nicht. Obwohl das Telefon laut vergilbter Info-Broschüre eine Direktverbindung nach Berlin hatte, konnten wir keine Verbindung generieren, es funktionierte aber von der Lobby aus wunderbar. E-Mails konnten wir nur versenden aber keine empfangen und es funktionierte nur durch das direkte Eintippen in den Hotel-Computer, der im Lobby Bereich stand. Auch das klappte nicht immer (Systemumstellung), aber die sehr freundlichen Service-Damen waren sehr bemüht und haben eine E-Mail erfolgreich während unserer zweitätigen Abwesenheit versandt – die wir dann doppelt bezahlt haben. Ein E-Mail-Versand kostete uns etwas weniger als 3 Euro und wir bekamen das Wechselgeld mal in chinesischer Währung oder in der sehr beliebten Währung des Erzfeindes, d.h. in Dollar.

Sehr schön war das Traditionshotel in Kaesong, wo wir eines der wenigen frisch renovierten Zimmer bekamen, die sich in traditionellen Häuschen befanden – gruppiert um einen kleinen Innenhof –  und unsere Guides sehr frustiert waren, dass sie nicht ihr Zimmer auch dort zugewiesen bekamen. Das warme Wasser muste allerdings extra bestellt werden.

PS Der LOT-Flieger soll inzwischen repariert 🙂 und scheint gegen 17.00 Uhr gestartet zu sein…zumindest ist er von der Anzeigentafel verschwunden. Wir sind aber froh, ihn nicht genommen haben zu müssen, weil er mitten in der Nacht in Warschau landen wird und der Weiterflug nach Berlin erst noch zuklären gewesen wäre….wir gönnen uns jetzt, die hoffentlich für diese Reise letzte Mahlzeit in Korea, bevor wir uns um 19.00 Uhr zum Einchecken begeben.

 

 

 

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